Sanierungsarbeiten des Wasserwerkes Rudolstadt sind abgeschlossen. Ein Projekt mit zahlreichen Herausforderungen. Globale Krisen, Kostensteigerungen, Lieferengpässe verzögerten den Bauablauf. Für den ZWA Saalfeld-Rudolstadt hieß das: fexibel bleiben und einen langen Atem beweisen, denn es tauchten immer wieder unerwartete Probleme auf.
Mammutprojekt auf der B85
ZWA realisiert Bauprojekt auf der Lengefeldstraße in Rudolstadt
Vollsperrung der B 85 in Rudolstadt, über 20 Kilometer Umleitung, Fahrplanänderungen im Busverkehr.
Anwohnern und Pendlern wird einiges abverlangt.
Der ZWA muss das gesamte Abwassersystem auf der Lengefeldstraße erneuern.
Asbesthaltige Leitungen müssen ausgetauscht und das Trink- und Abwassernetz in seinen Dimensionen erweitert werden.
Umgesetzt wird die Baumaßnahme B 85 auf der Lengefeldstraße zusammen mit dem Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, der EnR Energienetze Rudolstadt GmbH, der Stadt Rudolstadt, der KomBus GmbH sowie der Bau rma Eurovia Verkehrsbau GmbH und den beteiligten Telekommunikationsunternehmen.
Die Baumaßnahme gehört zu den umfangreichsten der letzten Jahre in der Region Rudolstadt.
Die Kosten des Bauvorhabens belaufen sich im Trinkwasserbereich auf rund 1,2 Millionen Euro und für die Entwässerung im Be reich Abwasser auf etwa 2 Millionen Euro.
Für diese Maßnahme stehen dem Zweck verband keine Fördermittel zur Verfügung.
Es steht viel an: ZWA muss viele Leitungen im Trink- und Abwasserbereich erneuern oder neu verlegen. Im Trinkwasserbereich ist insgesamt ein Investitionsvolumen von 16,2 Mio. € und im Abwasserbereich 21,3 Mio. € erforderlich. Dafür ist eine vorausschauende und durchdachte Finanzplanung nötig.
September 2024 Sven Mechtold wird zum neuen Vorsitzenden des ZWA Saalfeld-Rudolstadt gewählt. Der 55-jährige Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik ist Geschäftsführer des Gewässerunterhaltungsverbandes Loquitz/Saale und nun Verbandsvorsitzender.
Energiewende in die Praxis umsetzen Verband setzt neben erneuerbaren Energien auch zunehmend auf Elektromobilität. Auf dem Firmengelände sind Wallboxen aufgestellt. Bis 2035 sollen alle Firmen-Pkws durch E-Fahrzeuge ersetzt werden. Unsere Strategie: aus Sonnenenergie Elektromobilität ermöglichen. E-Autos sollen zukünftig über die firmeneigenen Photovoltaik-Anlagen Strom erhalten. Die Klimaanlage im Verwaltungsgebäude wird mit selbsterzeugtem Strom betrieben. Aus Sonnenenergie soll Kälte erzeugt werden.
Die Kläranlage Saalfeld wird nach einem zweijährigen Umbau zur anaeroben Schlammstabilisierung (Faulung) mit PV-Anlage in Betrieb genommen.
Neugestaltung Trinkwasserversorgung im Gebiet „Loquitztal“.
Dort war es erforderlich, die Trinkwasserversorgung neu zu gestalten und zu optimieren, um auch in Zukunft das Trinkwasser in erforderlicher Menge und in bester Qualität bereitstellen zu können.
2023 konnte die Ortslage Reichenbach an die Verbindungsleitung angeschlossen werden und wird seitdem durch die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Gräfenthal mit Trinkwasser versorgt.
Der Hochbehälter wurde fertiggestellt und speist nun die Ortslage Oberloquitz mit klarem Trinkwasser.
Der ZWA Saalfeld-Rudolstadt begeht sein 30-jähriges Firmenjubiläum
Im Rahmen des bundesweiten Umweltprojektes „Wasserwende – Trinkwasser ist Klimaschutz“, welches vom Bundesumweltministerium gefördert wird, gründeten wir am 20.10.2022 mit der Stadt Saalfeld, als Projektpartner, unser Wasser-Quartier in Saalfeld.
Der ZWA Saalfeld-Rudolstadt ist neben weiteren 16 Aufgabenträgern Gründungsmitglied des neu entstandenen Zweckverbandes zur kommunalen Klärschlammverwertung Thüringen (KKT)
Eingemeindung Remda-Teichel nach Rudolstadt, die Zahl der Mitgliedskommunen verringert sich auf zwölf
Die Zahl der Mitgliedskommunen verringert sich auf 13 - mit der Eingliederung von Kamsdorf nach Unterwellenborn, Gemeinde Saalfelder Höhe nach Saalfeld
Sanierung des Wasserwerkes Bad Blankenburg wurde abgeschlossen – Einweihung zum Tag des Wassers am 22.03.2017
25 Jahre ZWA Saalfeld-Rudolstadt
Klimaschutzkonzepte für die beiden größten Kläranlagen im Verbandsgebiet liegen vor
Einführung und Zertifizierung Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001
Neue Richtlinie zur Förderung von Kleinkläranlagen
Andreas Stausberg wird neuer Geschäftsleiter des ZWA Saalfeld-Rudolstadt
20 Jahre ZWA Saalfeld-Rudolstadt
Dezember 2012 - Fertigstellung und Inbetriebnahme der Kläranlage in Leutenberg
Einführung gesplitteter Abwassergebühr zur Abrechnung von Schmutzwasser und Regenwasser
Inbetriebnahme Kläranlage Remda
10.10.2007: Neue vollbiologische Kläranlage Gräfenthal in Betrieb gegangen
Umzug – Neuer, zentraler Verwaltungsstandort in Saalfeld, Remschützer Straße 50
Beitritt der Stadt Gräfenthal mit dem Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsbetrieb.
Fusion mit dem Wasser- und Abwasserzweckverband "Loquitztal".
April 1999: Nach umfangreicher Sanierung konnte die neue Trinkwasseraufbereitungsanlage „Wasserwerk Wöhlsdorf“ wieder in Betrieb gehen und das Stadtgebiet Saalfeld mit Trinkwasser versorgen.
Nach dreijähriger Bauzeit wurde am 02.09.1996 der Probebetrieb der neuen Kläranlage Saalfeld aufgenommen.
Inbetriebnahme Kläranlage Rudolstadt
Klaus-Dieter Marten wird Verbandsvorsitzender des
ZWA Saalfeld-Rudolstadt
15.06.1992: Gründung des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt (ZWA)
Mit der Wende in der DDR wurde der VEB WAB übergeleitet in eine GmbH und zum 01.01.1990 erfolgte die Gründung der Ostthüringer Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Gera GmbH mit den verschiedenen Betriebsbereichen. Für die damaligen Kreise Saalfeld und Rudolstadt war der Betriebsbereich Saalfeld zuständig. Diese GmbH war bis zum 31.12.1992 tätig.
Nach Umstrukturierung der Bereiche in Saalfeld wurde der Kreis Lobenstein ein eigener Versorgungsbereich. Es entstand der VEB WAB, Versorgungsbereich Saalfeld. Jetzt wurde für alle Gemeinden der damaligen Kreise Saalfeld und Rudolstadt die Ver- und Entsorgung abgesichert. Im VEB WAB, Versorgungsbereich Saalfeld, gab es die Untergliederung in den Produktionsbereich Trinkwasser für Rudolstadt und Saalfeld. Der Bereich Abwasser wurde weiterhin zentral aus Saalfeld geleitet.
Auf Beschluss des Ministerrates der DDR wurden zum 01.01.1965 in jedem Bezirk VEB gegründet und mit der Durchführung der Aufgaben der Ver- und Entsorgung beauftragt. Somit entstand für den Bezirk Gera der VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Gera (VEB WAB Gera). Dieser war untergliedert in verschiedene Betriebsbereiche. Für die damaligen Kreise Saalfeld, Rudolstadt und Lobenstein war der Betriebsbereich Saalfeld zuständig. Es bestanden Produktionsbereiche für Trinkwasser in Saalfeld, Rudolstadt und Lobenstein. Der Produktionsbereich Abwasser wurde schon zu dieser Zeit zentral von Saalfeld für diese drei Kreise geleitet.
Die Wasserver- und Abwasserentsorgung oblag in den ehemaligen Landkreisen Saalfeld und Rudolstadt bis zum Jahr 1965 der eigenen Verantwortung der jeweiligen Städte und Gemeinden.
Inbetriebnahme der ersten einheitlichen Wasserversorgung der Stadt Saalfeld
Inbetriebnahme der ersten einheitlichen Wasserversorgung der Stadt Rudolstadt